Anwendung mathematisch-statistischer Verfahren in der by Kurt Brücker-Steinkuhl

By Kurt Brücker-Steinkuhl

Mathematisch-statistische Untersuchungen in der Technik stellen keine Sammlung von Daten oder Erkenntnissen dar, die neben den technischen seasoned­ zessen einhergeht; sie sind vielmehr Vorgänge, die mehr oder weniger tief, mittelbar und unmittelbar in das Fabrikationsgeschehen eingreifen. Erstes Kriterium für die Anwendbarkeit mathematisch-statistischer Methoden ist der nachweisbare praktische und wirtschaftliche Erfolg. Tritt ein sol­ cher Erfolg nicht ein, so sind die Methoden überflüssig und ihre Anwen­ dung erübrigt sich. Wenn gefragt wird, warum die Anwendung statistischer Verfahren gerade oder erst jetzt vorangetrieben wird, so ist zu sagen, daß die Genauigkeitsan­ sprüche ein derartiges Maß erreicht haben, daß die natürlichen und nicht zu unterdrückenden Streuungen technischer Prozesse eine immer größere Be­ achtung verlangen. Die Technik befindet sich vergleichsweise nunmehr in einer scenario, die für die Biologie und Landwirtschaft bereits seit einigen Jahrzehnten kennzeichnend ist, weil die natürlichen Streuungen der organischen Vorgänge relativ größer sind und noch zeitiger zu . einer Berücksichtigung zwangen als die Streuungen der technischen Vorgänge. Die Schonfrist der kleineren technischen Streuungen ist indessen abgelaufen, und auch im Fabrikationsgeschehen sind die Zeiten der reinen Empirie un­ widerruflich vorbei. used to be nun erforderlich ist und used to be zu den nachhaltig­ sten Wirkungen führen wird, ist eine Verbindung von Praxis und subtiler Theorie, wie sie durch die Anwendung mathematisch-statistischer Methoden in der Technik gegeben ist. Die vorliegenden Beiträge behandeln einige Untersuchungen auf diesem noch weitgehend unbearbeiteten Anwendungsfeld.

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Da diese Spaltenzuordnung jedoch nicht der natürlichen Ordnung der Stifte beim Durchlauf durch die Schleifmaschine entspricht, und da sich bei ungeschliffenen Stiften ein ähnliches Verhalten zeigt wie bei geschliffenen Stiften nach Abbildung 22, ist die verschiedene Unrundheit nicht auf das Schleifverfahren zurückzuführen; das Ergebnis legt eine Überprüfung des dem Schleifen vorhergehenden Prozesses, nämlich des Schneidens der Stifte, nahe. Häuf igk Ei t 60 I 1\ Mi tte /1 ~r 40 20 / o iI \ I 'l\ V -1 -0,5 \'r\, ° EndE Unr dh +0, 5 +1 1/1 00 mm Unrundheit-Differenz zwischen zugehörigen Werten Mitte oder Ende bei 90 0 - Drehung des Stiftes A b b i 1 dun g 22 Häufigkeitsverteilung der Unrundheit 4.

Im einzelnen läßt sich folgendes feststellen: Nach dem dritten Druck ist das Material auf der linken Seite des Bandes (Profilpunkt 1 - 3) begradigt und der Kantenabfall auf der rechten Seite (Profilpunkt 3 - 5) ändert sich nicht mehr stark. Auf der linken Seite nimmt ferner die Streuung fortlaufend ab, sie ändert sich dagegen auf der rechten Seite nach dem dritten Druck ebenso wie der Kantenabfall nicht mehr wesentlich. Während vor dem Kaltwalzen die Streuung links größer ist als die Streuung rechts, ist daher nach dem Kaltwalzen gerade umgekehrt die Streuung rechts größer als die Streuung links.

A Ol 11 P' CD 11 :>i' CD <1 P. § Ol I c+ H, III P' o Ol c+ ~ 1-'. 11 Ol p. CD c+ CD P' o 1-'. 11 CD c' Ol Oll § o Ol 11 67 68 69 70 1. 71 1 x Dicke 1/100 mm x X 10 )( )( - '" )( x X 6' - 0,0078 mm l( x x 15 23 X A b b i Ring Nr. 20 7 von 23 Ringen 30 ~ außer Kontrolle I SFS 15-halbharter Federbandstahl, 82 5 X x. , x .... x X 15 20 Ring Kr. Gr. - 0,0085 mm 3 von 25 Ringen 12 ~ außer Kontrolle x -- 1,10 mm -0,06 mm Toleranz, 10-85 kgjmm 2 Fest. 1 dun g 1 X X - Statistisches Walzverfahren - I ""J o :;s ....

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