Das Schleifen und Polieren der Metalle by H. Staudinger

By H. Staudinger

In dem vorliegenden, vollig neu bearbeiteten Werkstattbuch wird vorwiegend die Schleiftechnik der metallischen Werkstoffe behandelt. Das Buch solI dem in der Ausbildung sowie im Berufe stehenden Ingenieur und Facharbeiter einen allgemeinen Uberblick iiber die Schleif-und Poliertechnik sowie ihre Randgebiete nach dem augenblicklichen Stand vermitteln. Das angegebene neueste Schrifttum ermoglicht auch ein weiteres Studium der nur kurz behandelten und iiber den Rahmen dieses Buches hinausgehenden Schleifprobleme. 1. Entwicklung, Grundbegriffe und Systematik der Schleif und Poliertechnik. Da8 Schleifen und PoJieren ist J ahrtausende alt und wurde als eines der altesten Bearbeitungsverfahren der Menschheit bis zu Beginn des technischen Zeitalters mit natilrlichen Stoffen und in der shape, wie sie in der Natur vorkommen, durchgefiihrt. Mit beginnender Anwendung anderer Schneidwerkzeuge diente das Schleifen dann. zunachst vorwiegend nur noch zum Scharfen der Schneiden und zum Spitzen von Werkzeugen sowie zum Glatten und Verschonern von Kunstgegenstanden. Seit in der neueren Technik hartere und gehartete Baustahle sowie sehr harte Schneidmetalle, wie Schnellstahle und Hartmetalle verwendet werden, ist guy in steigendem Mal3e auf das Schleifen als Formgebungsverfahren angewiesen. Diese jiing8te Entwicklung des Schleifens von Werkstiicken und Werkzeugen verlangte leistungsfiihigere Schleifmittel und fiihrte zur Schaffung kilnstlicher Schleifmittel und Schleifkorper. Daneben wurden Verfahren entwickelt, urn auch 'Verkstiicke aus anderen Eisenwerkstoffen, aus Nichteisenmetallen und aus nichtmetallischen Stoffen durch Schleifen wirtschaftlich zu bearbeiten. Dieser Stand der Schleif technik unter Verwendung kiinstlich hergestellter Schleifmittel mit neuartigem, sehr hartem Korn wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erreicht und bildet die Grundlage fiir die heute iiblichen Schleifleistungen im Maschinenbau.

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30 Der Schleifvorgang. Mit zunehmender Harte vermindert sich also bei gleich bleibendem Schleifvermogen E die Schleifleistung S. Gleichzeitig hochste Schleifleistung in der Zeiteinheit und hochste Lebensdauer zu verlangen, ist somit unsachlich. 3 Kiihlcn. Bedingt durch die hohe Schnittkraft entsteht auch beim Schleifen Warme, in der gleichen Form, wie sie sonst bei del" Zerspanung zwischen Werkstiick und Werkzeug auftritt. Durch geeignete Kiihlmittel muB diese Warme abgefiihrt oder durch Schmiermittel ihre Entstehung nach Moglichkeit verhindert werden.

Nieht nur bei gehartcten und oberflaehengcharteten Stahlen, sondern auch bei Hartmetallen konnen Schleifrisse auftreten, wie in Abb. 38 zu erkennen ist. Die meist als Netzwerk oder als Linien etwa senkrecht zur Schleifrichtung verlaufenden Schleifrisse lassen sieh oft erst dureh das magnetisehe Rissepriifverfahren oder Xtzen siehtbar machen. Die Entstehung der Sehleifrisse la13t sieh mittels eines Sehemas, Abb. 39 und 40, erlautern. Bei ungiinstigen Schleifbedingungen dehnt sieh die iibersehliffene Stelle des Werkstiickes dureh Erwarmung aus (Zone AI ...

Tiefe Schwerpunktlage gewahrleistet ruhigen und erschiitterungsfreien Lauf der bewegten Teile. Schleifmaschinen fUr kleinste und grol3te Abmessungen bis 8000 mm Spitzenweite und 900 mm Schleifscheibendurchmesser werden heute in hoher technischer Vollkommenheit geliefert. Die meist hydraulisch gesteuerten Maschinen sind in Sonderfallen zusatzlich mit selbsttatigen Mel3einrichtungen ausgeriistet. 41 zeigt eine Universal-Rundschleifmaschine fUr Langs-, Innen- und Einstechschleifen mit Schleifscheibenbreite bis 60 mm, ausgeriistet mit einer selbsttatigen AuBenmel3einrichtung (Abb.

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