Der Computer — Mein Lebenswerk by Professor Dr. Ing. E. h. Dr. mult. rer. nat. h. c. Konrad

By Professor Dr. Ing. E. h. Dr. mult. rer. nat. h. c. Konrad Zuse (auth.)

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B. der Mandarinenautomat, der Geld kassierte und Mandarinen ausgab, manchmal allerdings mit der Ware auch das Geld wieder zurückgab. Eines Tages, er war gerade mit seinem Diplom fertig und arbeitete seit einigen Monaten als Statiker, erklärte er uns, einigen von seinen Freunden, daß er eine UniversalRechenmaschine zu bauen beabsichtige. Er suchte Helfer. Ich hatte gerade, 20jährig, mein Vorexamen als Berg-Ingenieur hinter mir. Ich sagte zu. Im Sommer und Herbst 1936, vor allem aber im Sommer 1937, habe ich monatelang ganze Tage bei Zuse gearbeitet.

Es war eine Sonderaufgabe der darstellenden Geometrie, in der es von Ellipsen und Spiralen nur so wimmelte. Ich machte mir auch Gedanken über eine grundsätzliche Änderung der Projektionstechnik. Daß Panoramaprojektionen große Möglichkeiten bieten müßten, war mir klar; nur verstand ich nicht genügend von der Optik, um die projektionstechnischen Schwierigkeiten überblicken oder gar lösen zu können. Vor allem störte mich, daß nur im Breitformat projiziert werden konnte. Als Fotograf wußte ich, daß viele Bildeffekte besser durch das Hochformat erzielt werden können.

Die Ausbildung war kurz; aber wir empfanden diese Zeit nie als Drill. An eine kleine Begebenheit kann ich mich besonders gut erinnern: Es wurde das bekannte Verfahren besprochen, anhand des Standes der Sonne und der Uhr die Himmelsrichtung zu bestimmen. Der Hauptmann persönlich war dabei und stellte die Frage, was man wohl in der Nacht tun könne, wenn die Sonne nicht sichtbar sei, wohl aber der Mond. Dafür gab es in den Ausbildungsbüchern einige ungenaue Anweisungen bezüglich Halbmond, zunehmendem und abnehmendem Mond, die ich nicht kannte.

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