Der neuzeitliche Straßenbau: Aufgaben und Technik by Dr.-Ing. Erwin Neumann (auth.)

By Dr.-Ing. Erwin Neumann (auth.)

Die Straße dient dem Verkehr, der von Fußgängern, Viehherden, Radfahrern und Fahrzeugen sehr verschiedener artwork, die der . Personen-oder GüterbE>förderung dienen, gebildet wird. Streifen der Straßen werden auch von Fahrzeugen benutzt, die an Schienen gebunden sind. Die Fahrzeuge werden zum Teil von Zugtieren bewegt, teils sind sie Selbstfahrer. Die Selbstfahrer sind Fahrräder, Motorräder (MR. ), Personenkraftwagen (PKW. ), Lastkraftwagen (LKW. ), Zugmaschinen (ZM. )' und Sonderfahrzeuge wie z. B. landwirtschaftliche Geräte. Diese Mischung sehr verschiedener Verkehrsglieder auf den Fahrbahnen der Straßen hat minde­ stens ebensosehr dem Straßenbau neue Aufgaben gestellt, wie die besonderen Eigenschaften der Selbstfahrer (Kraftwagen) im Vergleich zu dem früheren Spannverkehr, die durch das höhere Gewicht, das angetriebene Rad an Stelle des gezogenen und durch die wesentlich höhere Fahrgeschwindigkeit gekennzeich­ web sind. Aber diese Merkmale beschreiben den tatsächlichen Zustand nur angenähert. Die in den letzten Jahren durchgeführten Untersuchungen am Kraftwagen haben gezeigt, daß die großen lebendigen Kräfte, die vom Kraftwagenmotor ausgehen und durch die Antriebsräder auf die Straße übertragen we:cden, weiterhin die großen Massenkräfte, die im Kraftwagen, besonders im L:((W. , aufgespeichert sind und außerdem das Kräftespiel, zufolge äußerer Einwirkungen auf den Lauf des Wagens, wie Luftwiderstand, Wind, Fahrbahnunebenheiten, die seinen Lauf beeinflussen, einen Kraftschluß zwischen Rad und Fahrbahn erfordern, den guy früher nicht genügend beachtet hatte, der aber unter allen Bedingungen vorhanden sein muß, da er in erster Linie die Sicherheit des Verkehrs gewähr­ leistet.

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R Pr ist der Reibungsbeiwert des Radnabenwiderstandes. Je geringer er durch technische Mittel gemacht wird, z. B. durch Anwendung von Kugellagern oder Wälzlagern und gute Schmierung, desto geringer ist die zur Bewegung des Fahrzeuges erforderliche Zugkraft Z. Aber Rollwiderstand muß vorhanden sein, um die Reibung in der Radnabe zu überwinden. Fällt er ganz aus, wie z. B. bei Glatteis, weil der Haftwiderstand und ebenso der Gleitwiderstand sehr gering sind, dann ·· gleitet das Rad. __ _ Abb. 30.

Zementschotterdecke. b) Eine Schleppachse (Abb. 22) ist auch benutzt worden, um den Gleitwiderstand bei dem blockierten Rad zu ermitteln von der Straßenbauversuchsanstalt Darmstadt [13]. Die Ergebnisse sind aus den Kurven zu entnehmen, die für trockene und nasse Beläge von Zementbeton, Asphaltbeton, Teermakadam und Zementschotterdecke in den Abb. 23-26 eingetragen sind. Die Beiwerte der 26 Die StraßenverkehrsmitteL gleitenden Reibung nehmen mit der Fahrgeschwindigkeit ab und fallen bei nassen Belägen auf einen sehr niedrigen Wert.

Der Umfang des Rades legt einen größeren Weg zurück als der Wagen selbst, ein Vorgang, der auch mit Schlüpfen bezeichnet wird. Das Maß für das Schlüpfen wird ausgedrückt durch die Beziehung: a% = w . r - v . 100. wr Wenn v = 0 ist, liegt der Grenzfall vor, daß sich das Rad auf der Stelle dreht oder mahlt, a = 100%. Das Gleiten kann aber auch in der Weise vor sich gehen, daß der vom Rad zurückgelegte Weg kleiner ist als die Fahrgeschwindigkeit (Nacheilen) v>w·r. Das Maß des Nacheilans ist dann v-wr ß%=--·100.

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