Die Schleimhäute des Ohres und der Luftwege: Biologie und by Martin Schwarz

By Martin Schwarz

Kriegs- und Nachkriegszeiten haben der Veraffentlichung dieser Mitteilung groBe Hindernisse bereitet und sie urn Jahre verzagert. Das nahezu fertige Manuskript wurde eines Tages, nicht ohne Lebensgefahr, von Assistenten der Frankfurter Klinik in aufopfernder Weise aus Triimmern geborgen. Dann gebot der Papiermangel unserer Tage eine maglichst gedrangte shape der Darstellung. Wegen der Unzuganglichkeit des notwendigen Schrifttums muBte auch leider mancher Autor unberiicksichtigt bleiben. Dies mage heute zur Entschuldigung dienen. Umstande, dieser artwork diirften jedoch insofern weniger ins Gewicht fallen, als diese monographische Bearbeitung der Schleimhaute des Ohres und der Luftwege dadurch einhelliger zum Ausdruck kommt. Zwar stand noch in Ab sicht, manche Liicke durch eigene Forschung zu schlieBen, doch waren die Voraussetzungen dazu fiir nicht absehbare Zeit verloren gegangen. Zu ganz besonderem Dank fiihle ich mich Herrn Dr. FERDINAND SPRINGER verpflichtet fiir die Bereitwilligkeit, den Verlag zu iibernehmen, wie fiir die vortreffliche Wiedergabe auch der Abbildungen, trotz widrigster ZeitverhliJtnisse. Karlsruhe, Sommer 1948. MoltkestraBe 14. M. SCHWARZ. Inhaltsverzeichnis. Seite Einleitung . . . . . . . . 1 Allgemeiner Teil. I. Der Aufbau der Schleimhaute ...................... . three Deckepithel; Driisenepithel; Bindegewebiger Grundstock; Blut. und LymphgefiiB apparat; Lymphatisches Gewebe. II. Die Verrichtung der Schleimhaute four A. Die Aufgaben des Epithels 1. als formbildendes Organ . . four Beweis aus der "in toto" teilbaren Driisenbeere. 2. als bedeekendes Organ. . . .: . . . . . . . 6 Oberflachensehutz; Flimmerfunktion; Durchlassigkeit. B. Die Aufgaben des bindegewebigen Grundstoekes 1. als Organ der Erhaltung . . . . . . . . . . . . . . 7 Ernahrung; Befeuchtung.; Warmehaushalt. 2. als Organ der Abwehr . . . . . . . . . . . . . . . eight Bindegewebiger Grundstock stammt yom Mesenehym abo Letzteres ist der Sehauplatz der Entziindung. Ortliche und allgemeine Abwehr durch mesen chymale Zellen.

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Diese biologische Wertigkeit, nach der Ausdrucksweise von W. ALBRECHT, beruht nach alldem auf verschiedenen anlagebedingten Einzelfaktoren, die sich teils vom Epithel, teils vom bindegewebigen Grundstock herleiten und die, wie erwahnt, in bestimmter Weise aneinandergekoppelt sind. Ohne wei teres muB angenommen werden, daB in einer hochwertigen Schleimhaut durchgehend vollwertige und in einer minderwertigen Schleimhaut mindestens zum wesentlichen Teil unterwertige Eigenschaften vereinigt sind. Hangt davon in hohem Grad die Funktionstuchtigkeit und Erhaltungskraft und damit auch die Widerstandsfahigkeit auBeren EinfIussen gegenuber, wie die Art ihrer Beantwortung, d.

Kleine Zellen in der Antrumgegend, groOe Zellen in der Warzenfortsatzspitze. L eider ist iibrigens in diesem Entwicklungsstadium der Pnellmatisation noch vieles llnbekannt und umstritten. Es ware hier auch eine dankbare Aufgabe, Die individuellen Eigenschaften der Mittelohrschleimhaut. 33 durch die Wachsplattenmethode die Entwicklung und das Wachstum der pneumatischen Zellen zu verfolgen. Die von WITTMAACK beobachtete zen tripe tale Spangenbildung aber laBt eine gewisse Parallele in den Trennungszellen sich vermehrender Pankreastubuli erkennen, wie sie noch geschildert werden wird.

Restpolster embryonalen Gewebes, und zwar bei reifen Fruchten del' genannten Reihe in 43% im lateralen Recessus epitympanieus, in 11 % im ovalen Fenster, in 10,3% im runden Fenster und in 6,1 % am Paukenboden (s. Abb. 16). Die Art diesel' Verteilung ist sehr beachtenswert, auch aus klinischen Grunden. Sie besagt eindeutig, daB wir keine Zufalligkeit VOl' uns haben, vielmehr ergibt sich ihre Erklarung ohne wei teres aus den Entwicklungsvorgangen. Bei einem ungenugenden Fortschreiten del' Pnenmatisation werden selbstverstandlich dort, wohin sieh del' Epithelsack zuerst ausdebnt, seItener Polster stehen bleiben, also im Kellerraum del' Pauke, wahrend fur den zuletzt pneumatisierten Kuppelraum das Gegenteil gilt.

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