Grundzüge des Unterwassertunnelbaues by A. Haag (auth.)

By A. Haag (auth.)

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L ucrscMUCc. ---- + - -_. I -'-/Il;-I-,-'rl I Abo. 4i. ~I9t2 nscJlndt. Abb. 4H. Haag, Unterwassertunnelbau. 33 34 Neuere Vorschläge für den Bau von Unterwassertunneln. Die Tunnelsohle kann mit dem gewachsenen Boden der Baugrube in Verbindung gebracht werden. Eine solche Taucherglocke (Abb. 47 und 48) kann bestehen aus einem der äußeren Querschnittsform des Tunnels angepaßten und an seinem rückwärtigen Ende gegen die Tunnelaußenwand abgedichteten Mantel, der durch eine den Mantel umfassende Fachwerkkonstruktion gegen Formveränderungen versteift wird und samt dieser Versteifungskonstruktion auf Rollen und Schienen fahrbar ist.

Hierbei wird die Brunnenwand (3, 4) innerhalb des Mantels (2) nach unten fortschreitend in ihren einzelnen Teilen eingebaut und der Brunnen in das umgebende Erdreich eingespannt. Hat die Senkkastenschneide das Grundwasser erreicht, so ist zwecks Verdrängung des Wassers Druckluft in den Senkkasteninnenraum A einzupumpen und der Boden aus dem Senkkasten durch die Schachtrohre (7) und die Luftschleuse (8) zutage zu fördern. Erweist sich bei der weiteren Versenkung die Anwendung künstlichen Druckes von oben auf die Senkkastendecke als zweckmäßig oder erforderlich, so kann dieser Druck dadurch erzeugt werden, daß man den Brunnen in seinem oberen Teile oder an seinem oberen Rande mit einem Deckel (9) verschließt und den ganzen Brunneninnenraum B unter Druckluft setzt.

Vortriebe in senkrechter Richtung abwärts. ) Wendet man die in vorstehendem gemachten Vorschläge auf Vortriebe in senkrechter Richtung abwärts an, so gelangt man zu dem in den Abb. 51- 53 dargestellten Verfahren des Baues von Brunnen oder Schächten mit Hilfe von Druckluft bis in Tiefen unter Wasser, die von den Arbeitern noch erreichbar sind. Das Verfahren wird sowohl im Grundbau wie auch im Bergbau in manchen Fällen anwendbar sein. Es ist darüber folgendes zu sagen: Die Absenkung von Brunnen kleinen Durchmessers in größere Tiefen ist bei dem seither gebräuchlichen Verfahren oft schwierig oder unausführbar, weil die Reibung des Brunnens im umgebenden Erdreich im Verhältnis zum Brunnengewicht zu groß ist oder weil Hindernisse unter der Brunnenschneide die Absenkung erschweren.

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