Deutsche Geschichte, Bd.7 - Vom Deutschen Reich zum by Karl Otmar Aretin

By Karl Otmar Aretin

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Deutsche Kustenbefestigungen in Belgien 1914 - 1945

Deutsche Küstenbefestigungen in Belgien 1914 - 1945 КНИГИ ;ВОЕННАЯ ИСТОРИЯ Deutsche Küstenbefestigungen in Belgien 1914 - 1945 (Waffen-Arsenal - Sonderband 55)ByKarl-Heinz und Michael Schmeelke SchmeelkePublisher:Podzun-Pallas1999 64PagesISBN: 3790906743PDF24 MBWährend des 1. Weltkrieges gehörte die von den deutschen Truppen besetzte belgische Küste zu den stärksten mit Mari­neartillerie ausgestatteten Küstenabschnitten.

Liberals: A History of the Liberal Party, 1850-2004

The Liberal occasion, the celebration of Gladstone, Asquith and Lloyd George, used to be a dominant strength in Britain, and the area, on the top of the facility of the British Empire. It emerged in mid-Victorian Britain from a mixture of Whigs and Peelite Tories. cut up through Gladstone's domestic Rule money owed, it however back to strength in Edwardian England and held it till after the outbreak the 1st international struggle.

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November 1787 ein Gutachten erließ, in dem die Nuntiaturen und das Vorgehen des Münchner Hofes verurteilt wurden, in dem aber auch die neue Diözesaneinteilung des Kaisers als verfassungswidrig erklärt wurde. Der Kaiser unterdrückte daher dieses Gutachten und Max Franz war seinem Bruder gegenüber loyal genug, sich dem zu fügen. Max Franz wandte sich nun an den Reichstag. Dieses Vorgehen brachte Preußen in Verlegenheit, das sich im Lucchesini-Abkommen verpflichtet hatte, Mainz von allen Schritten gegen die Münchner Nuntiatur abzuhalten.

In den kleineren Territorien regierte eine Reihe bedeutender Herrscher, die die Beengtheit ihrer politischen Existenz 33 keineswegs als unerträgliche Belastung empfanden. Von ihnen und ihren Ministern ging eine Reihe von Reformprojektoren aus, die das letzte Friedensjahrzehnt des Reiches zu einer höchst interessanten und aufregenden Zeit machen. Ihre Reformen galten allerdings nicht der militärischen Ertüchtigung. Sie hoben den Lebensstandard und führten zu bescheidenem Wohlstand. Ganz unberührt freilich blieb die Reichsverfassung von den Ideen des Jahrhunderts nicht.

In ihm kam die Gefahr einer Spaltung Deutschlands in einer höchst brisanten Form auf das Reich zu, die um so gefährlicher war, als sich hier die alten konfessionellen Gegensätze erneut politisierten. Die preußisch-österreichische Rivalität im Reich griff daher auf alle Bezirke über. Der konfessionelle Gegensatz entartete zur reinen Parteibezeichnung. « In Friedrich dem Großen besaß die protestantische Partei im Reich nicht nur eine dynamische Führerpersönlichkeit, mit dem Aufstieg Preußens bekamen auch die föderalistischen Tendenzen im Reich neuen Auftrieb.

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